Prinzessinnen haben saubere Nasen

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

🎧 Diese Geschichte ist auch als Audio verfĂŒgbar.


Lesedauer: 13 Minuten


Diese Geschichte ist nicht gĂ€nzlich von mir, sondern stammt aus Kapitel 2 der Kurzgeschichte „Das Schwert der Vorsehung“ aus dem gleichnamigen Buch des Witcher-Universums von Andrzej Sapkowski, was unter anderem in sehr guten Videospielen und einer fĂŒrchterlichen Netflix-Serie adaptiert wurde. Ich habe das Kapitel in leicht gekĂŒrzter Fassung abgetippt und dann um das Spanking ergĂ€nzt. TatsĂ€chlich stammt dabei weniger von mir, als man denken mag, weshalb sich konkret diese Geschichte geradezu fĂŒr eine Spanking Fan Fiction aufdrĂ€ngt. Da die Wenigsten die BĂŒcher kennen dĂŒrften, habe ich markiert, wo mein Einschub beginnt und endet. FĂŒr das volle Witcher-Feeling ist der Beitrag parallel bereits als Hörbuch erschienen. Viel Spaß beim Lesen oder Hören! – Julchen

Aus den Tiefen des Internets: Geralt und Braenn finden Ciri im Brokilon

[Kontext: Geralt und Braenn haben soeben Ciri im Brokilon, einem riesigen Urwald, vor einem Wij oder auch Yghvern gerettet, ein durch magische Mutation erschaffener, riesiger TtausendfĂŒĂŸler.]

„Wer bist Du?“ fragte Geralt. „Wie kommst Du hierher?“

Das MÀdchen gab keine Antwort. Ich habe sie schon mal gesehen, dachte er. Irgendwo habe ich sie schon gesehen. Sie oder jemanden, der ihr sehr Àhnlich ist.

„Du brauchst keine Angst zu haben.“ sagte er unsicher.

„Ich habe keine Angst.“ schniefte sie undeutlich. Offensichtlich hatte sie Schnupfen.

„Lass uns von hier verschwinden.“ ließ sich Braenn vernehmen, wĂ€hrend sie sich umschaute. „Wo ein Yghern ist, ist der zweite nicht weit. Und ich habe nur noch wenig Pfeile.“

Das MĂ€dchen sah sie an, machten den Mund auf, fuhr sich mit dem HandrĂŒcken ĂŒbers Gesicht und wischte den Staub breit.

„Wer zum Teufel bist Du?“ fragte Geralt und beugte sich hinunter. „Was machst Du im…in diesem Wald? Wie bist Du hierher gelangt?“

Das MĂ€dchen senkte den Kopf und zog Luft durch die verschnupfte Nase.

„Bist Du taub geworden? Wer bist Du, frage ich. Wie heißt Du?“

„Ciri.“ schniefte sie.

Geralt wandte sich um. Breann, di den Bogen betrachtete, hob den Blick zu ihm.

„Hör mal, Braenn…“

„Ja?“

„Kann es sein… Kann es sein, dass sie… Euch in DuĂ©n Canell fortgeleufen ist?“

„Äh?“

„Stell Dich nicht dumm.“ sagte er gereizt. „Ich weiß, dass ihr MĂ€dchen raubt. Und Du selber, bist Du vielleicht vom Himmel in den Brokilon gefallen? Ich frage, ob es sein kann…“

„Nein!“ schnitt ihm die Dryade das Wort ab. „Ich habe sie noch nie gesehen.“

Geralt betrachtete das MĂ€dchen. Ihre aschgrauen Haare waren zerzaust, voller Nadeln und BlĂ€tter, aber sie rochen nach Sauberkeit, nicht nach Rauch, nicht nach Viehstall und Fett. Die HĂ€nde, obwohl unglaublich schmutzig, waren klein und feingliedrig, ohne Schrammen und Schwielen. Die Jungenkleidung, der kleine Wams mit der roten Kapuze, das sie trug, ließ nichts erkennen, aber die hohen Stiefelchen waren aus weichem, teure Kalbsleder. Nein, das war gewiss kein Bauernkind. Freixenet, dachte der Hexer plötzlich. Die hat Freixenet gesucht. Ihretwegen ist er in den Brokilon gegangen.

„Wo kommst Du her, frag ich, kleine Rotznase?“

„Wie redest Du mit mir!“ Das MĂ€dchen warf stolz den Kopf zurĂŒck und stampfte mit dem Fuß auf. Der weiche Waldboden verdarb die Wirkung grĂŒndlich.

„Ha!“ sagte der Hexer und lĂ€chelte. „In der Tat eine Prinzessin. Wenigstens der Rede nach, denn aussehen tust Du bescheiden. Du bist aus Verden, nicht wahr? Weißt Du, dass man Dich sucht? Mach Dir keine Sorgen, ich bringe Dich nach Hause. Hör mal, Braenn…“

Als er den Kopf zu Seite wandte, machte das MÀdchen blitzschnell auf dem Absatz kehrt und rannte in den Wald, die sanfte Steigung der Anhöhe hinan.

Das MĂ€dchen lief stolpernd blindlings durch den Wald, dass die trockenen Zweige knackten.

„Halt!“ rief Geralt. Wo willst Du hin, verdammt!“

Braenn spannte blitzschnell den Bogen. Der Pfeil schwirrte giftig, beschrieb eine flache Parabel, die Spitze schlug in einen Baumstamm ein und hÀtte beinahe die Haare des MÀdchens gescheitelt. Die Kleine duckte sich und warf sich zu Boden.

Geralt wandte sich ab und ging rasch in den Wald.

Das MĂ€dchen lag unter einem Baum, zusammengekrĂŒmmt, sie hob vorsichtig den Kopf und schaute nach dem Pfeil, der im Stamm steckte. Sie hörte seine Schritte und sprang auf, doch er erreichte sie mit einem kurzen Sprung, packte sie an der roten Kapuze des Wamses. Sie wandte den Kopf und sah ihn an, dann die Hand, die die Kapuze hielt. Er ließ sie los.

„Warum bist Du weggelaufen?“

„Das geht Dich nichts an.“ schniefte sie. „Lass mich in Ruhe Du… Du…“

„Dummes Ding!“ zischte Geralt wĂŒrtend. „Hier ist der Brokilon. Hat Dir der Wij nicht gereicht? Allein bleibst Du in diesem Wald nicht bis morgen am Leben. Hast Du das noch nicht verstanden?“

„RĂŒhr mich nicht an!“ plusterte sie isch auf. „Du BauernlĂŒmmel, Du! Ich bin eine Prinzessin, dass Du’s nur weißt!“

„Eine dumme Rotznase bist Du.“

„Ich bin eine Prinzessin!“

„Prinzessinnen laufen nicht allein durch den Wald. Prinzessinnen haben saubere Nasen.“

„Ich lass Dir den Kopf abschlagen! Und der da auch!“ Das MĂ€dchen wischte sich mit der Hand die Nase ab und blickte die herbeikommende Dryade feindselig an. Braenn brach in GelĂ€chter aus.

„Na schön, genug herumgeschrien.“ unterbrach der Hexer das MĂ€dchen. „Warum bist Du weggelaufen, Prinzessin? Und wohin? Wovor hast Du Angst?“

Sie schwieg und zog die Nase hoch.

„Gut, wie Du willst.“ Er zwinkerte Braenn zu. „Wir gehen. Wenn Du allein im Wald bleiben willst, nur zu. Aber wenn Dich wieder ein Wij anfĂ€llt, dann schrei nicht. FĂŒr eine Prinzessin schickt sich das nicht. Eine Prinzessin stirbt, ohne sich zu mucksen, und vorher putzt sie sich die Nase. Gehen wir, Braenn. Leb wohl, Euer Hoheit.“

„Wa…warte.“

„Aha?“

„Ich komme mit Euch.“

„Ist uns eine große Ehre, nicht wahr, Braenn?“

„Aber Du wirst mich nicht wieder zu Kistrin bringen? Versprichst Du das?“

„Wer ist…“ begann Geralt. „Ach, verdammt. Kistrin. Prinz Kistrin? Der Sohn König Ervylls von Verden?“

Das MĂ€dchen schĂŒtzte den kleinen Mund, schniefte und wandte den Kopf ab.

„Genug von den Spielen.“ ließ sich Braenn mĂŒrrisch vernehmen. „Gehen wir.“

„Gleich, gleich.“ Der Hexer richtete sich auf und sah von oben auf die Dryade herab. „Die PlĂ€ne unterliegen einer gewissen Änderung, meine schöne BogenschĂŒtzin.“

„Dann los!“ sagte sie und rĂŒckte das Stirnband zurecht. „Genug Zeit vergeudet.“

„Ooi.“ stöhnte das MĂ€dchen, als es einen Schritt getan hatte.

„Was ist?“

„Irgendetwas ist mit mir… Mit dem Fuß.“

„Warte, Braenn. Komm, Rotznase, ich nehme Dich auf die Schultern.“

Sie war warm und roch wie ein nasser Spatz.

Aus den Tiefen des Internets: Gerald trÀgt Ciri durch den Brokilon

„Wie heißt Du, Prinzessin? Ich hab’s vergessen.“

„Ciri.“

„Und Dein Land, wo liegt das, wenn man fragen darf?“

„Sag ich nicht.“ knurrte sie. „Ich sag’s nicht und fertig.“

„Ich werd’s aushalten. Zappel nicht und schnief mir nicht ins Ohr. Was hast Du im Brokilon gemacht? Dich verirrt? Verlaufen?“

„Ich verlaufe mich nie.“

„Zappel nicht. Du bist vor Kistrin weggelaufen? Aus dem Schloss Nastrog? Vor oder nach der Hochzeit?“

„Woher weißt Du das?“ schniefte sie ĂŒberrascht.

„Ich bin unheimlich klug. Warum bist Du ausgerechnet in den Brokilon gelaufen? Gab es keine weniger gefĂ€hrliche Richtung?“

„Das dumme Pferd hat mich hingetragen.“

„Du lĂŒgst, Prinzessin. Bei Deiner GrĂ¶ĂŸe könntest Du höchstens auf einer Katze reiten. Und auch nur auf einer gutmĂŒtigen.“

„Marck ist geritten. Der Knappe von Ritter Voymir. Aber im Wald ist das Pferd gestĂŒrzt und hat sich ein Bein gebrochen. Und da haben wir uns verirrt.“

„Du hast gesagt, Dir kann das nicht passieren.“

„Er hat sich verlaufen, nicht ich. Es war Nebel. Und da haben wir uns verirrt.“

„Ich habe gefragt, bist Du von Schloss Nastrog vor oder nach der Hochzeit abgehauen?“

„Ich bin abgehauen und fertig. Was geht Dich das an?“ murrte sie. „Großmutter hat gesagt, dass ich da hinfahren und ihn kennenlernen soll. Diesen Kistrin. Nur kennenlernen. Aber der Vater von ihm, dieser Dickwanst von einem König…“

„Ervyll.“

„…fing gleich mit Hochzeit an, und nichts als Hochzeit. Aber ich will ihn nicht. Diesen Kistrin. Die Großmutter hat’s gesagt.

„So sehr zuwider ist Dir Prinz Kistrin?“

„Ich will ihn nicht.“ teilte Ciri entschieden mit und zog gerĂ€uschvoll Luft durch die Nase. „Er ist dick, dumm und hĂ€sslich, und er riecht aus dem Mund. Bevor ich hingefahren bin, haben sie mir ein Bild gezeigt, aber auf dem Bild war er nicht dick. So einen Mann will ich nicht. Ich will ĂŒberhaupt keinen Mann.“

„Ciri.“ sagte der Hexer unsicher. „Kistrin ist noch ein Kind, genau wie Du. In ein paar Jahren kann ein ganz anstĂ€ndiger junger Mann aus ihm werden.“

„Dann sollen sie mir ein anderes Bild schicken, in ein paar Jahren.“ entgegnete sie herrisch. „Und ihm auch. Denn er hat mir gesagt, dass ich auf dem Bild, was sie ihm gezeigt haben, viel hĂŒbscher war. Und er hat mir gestanden, dass er Alvine liebt, eine Hofdame, und ihr Ritter sein will. Siehst Du? Er will mich nicht und ich ihn nicht. Wozu dann die Heirat?“

„Ciri“ murmelte der Hexer. „Er ist ein Prinz, und Du bist eine Prinzessin. Genau so heiraten Prinzen und Prinzessinnen, nicht anders. So ist es Brauch.“

„Du redest wie alle. Du denkst, weil ich klein bin, kannst du mir was vorlĂŒgen.“

„Ich lĂŒge nicht.“

„Du lĂŒgst.“

Geralt verstummte. Braenn, die voranging, blickte sich um, sicherlich ĂŒber die Stille verwundert. Sie zuckte mit den Schultern und ging weiter.

„Wohin gehen wir?“ ließ sich Ciri mĂŒrrisch vernehmen. „Ich will’s wissen.“

Geralt schwieg.

„Antworte, wenn man Dich fragt!“ sagte sie drohend und unterstrich den Befehl mit lautem Schniefen. „Weißt Du ĂŒberhaupt wer…wer auf Dir sitzt?“

Er reagierte nicht.

„Sonst beiß ich Dir ins Ohr!“ brĂŒllte sie.

Der Hexer hatte genug. Er hob das Kind von seinen Schultern und stellte es auf den Boden.

„Also pass auf, Rotznase.“ sagte er scharf und machte sich an seiner GĂŒrtelschnalle zu schaffen. „Gleich leg ich Dich ĂŒbers Knie und versohl Dir den Hintern mit dem Riemen. Niemand wird mich daran hindern, denn hier ist nicht der königliche Hof, und ich bin nicht dein Höfling oder Diener. Gleich wird es Dir leidtun, dass Du nicht in Nastrog geblieben bist. Gleich wirst Du merken, dass es doch besser ist, eine Prinzessin zu sein als eine Rotznase, die sich im Wald verirrt hat. Denn Prinzessinnen dĂŒrfen sich im Allgemeinen unausstehlich benehmen. Einer Prinzessin versohlt niemand den Hintern, höchstens der Herr FĂŒrst in eigener Person.“

Ciri duckte sich und schniefte. Braenn, an einen Baum gelehnt, sah gleichgĂŒltig zu.

„Also, was ist?“ fragte der Hexer und wickelte sich den GĂŒrtel um die Faust. „Werden wir uns zusammennehmen und uns anstĂ€ndig verhalten? Wenn nicht, beginnen wir mit dem Versohlen von Euer Hoheit Hintern. Also? Wirst Du brav sein, Prinzessin? Ja oder nein?“

Bis hierher stammt der Text 1:1 aus dem Buch.

„Du wagst es mir zu drohen, Du Bauerntölpel, Du?“ brĂŒllte Ciri mit rotem Kopf. „Ich bin eine Prinzessin!“

„Das reicht.“ sagte Geralt genervt und stellte den linken Fuß auf einen Baumstumpf. „Ich hab Dich gewarnt, Rotznase.“

Er hob Ciri von den FĂŒĂŸen, drehte sie ein wenig in der Luft und legte sie bĂ€uchlings auf seinem aufgestellten Oberschenkel ab.

Das MĂ€dchen strampelte wild mit Armen und Beinen, doch da sie mit denen in der Luft hing, nĂŒtzte es wenig.

„Ich bin eine Prinzessin! Ich lasse Dir..!“ brĂŒllte Ciri noch, dann traf der GĂŒrtel auch schon krĂ€ftig auf ihren Hintern. 

Der lederne GĂŒrtel klatschte laut, wann immer er auf Ciris lederne Hose traf.

Das MĂ€dchen quiekte schrill, doch Geralt hörte deutlich, dass dies mehr ein Ausdruck der Überraschung war, als des Schmerzes. In zahllosen KĂ€mpfen hatte er oft genug gehört, wie es klang, wenn jemand vor Schmerz schrie und das hier war Welten davon entfernt.

“Du bist eine schlechte Mimin, Rotznase.” sagte der Hexer unbeeindruckt, wĂ€hrend sein GĂŒrtel weiter durch die Luft sauste.

Sofort verstummte Ciri. Wusste ich’s doch! dachte Geralt triumphierend. Sie simuliert nur. Er musste also mehr Kraft in seine Hiebe legen.

Der GĂŒrtel flog nun noch schwungvoller durch die Luft. Eins ums andere Mal traf er auf Ciris Kehrseite. Das Klatschen von Leder auf Leder, wenn sich der flexible Riemen um die Rundungen der Pobacken legte, hallte von den hohen BĂ€umen wieder. Ciri zuckte unter der Wucht der Hiebe. Vereinzelt entfuhr ihr ein leises Stöhnen oder Wimmern.

Mit der Zeit wandelte sich das Wimmern des MĂ€dchens jedoch zunehmend zu einem durchgehenden Schluchzen und Schniefen. So langsam wirkte die Bestrafung also endlich. 

Noch eine ganze Weile schlug Geralt mit dem GĂŒrtel auf den Po des MĂ€dchens ein, bis er endlich dachte, dass es genug war.

Geralt ließ den GĂŒrtel sinken. Mit dem freien, linken Arm hob er Ciri hoch und setzte sie auf den Oberschenkel, ĂŒber dem sie gerade noch gehangen hatte.

“Also, Rotznase? Können wir jetzt in Ruhe weitergehen?” fragte Geralt und blickte das MĂ€dchen streng an.

“Ich lasse Dir den Kopf abschlagen!” fauchte Ciri und zog laut die Nase hoch.

“Offenbar nicht.” seufzte der Hexer und drehte Ciri geradewegs wieder zurĂŒck ĂŒber seinen Oberschenkel. Ohne sich von ihrem erneuten Gestrampel ablenken zu lassen, griff er in den Bund von Ciris Hosen und zog sie mit einem krĂ€ftigen Ruck herunter, was zwei zierliche, schneeweiße Pobacken zum Vorschein brachte.

“Neiiin!” quiekte das MĂ€dchen Ă€ngstlich.

Doch Geralt hatte bereits mit dem GĂŒrtel ausgeholt und zog ihn nun schwungvoll herab.

“Au!”

Dieses Mal spĂŒrte sie die Hiebe also wirklich.

Zufrieden schlug Geralt direkt noch einmal mit dem GĂŒrtel zu. Es klatschte erneut und Ciri jaulte laut auf.

In rascher Folge traf der lederne Riemen auf Ciris blanke Kehrseite ein. Das MĂ€dchen quiekte und quengelte unter den Hieben.


Auch dieses Mal hat Red Bottomed Girl extra fĂŒr diese Geschichte eine Zeichnung angefertigt, die diese Szene zeigt und die man hier auf ihrem Blog sehen kann.


Braenn, erneut an einen Baum gelehnt, sah weiterhin gleichgĂŒltig zu.

Geralt war das Ganze allerdings nicht ganz so gleichgĂŒltig. Er hatte durchaus Mitleid mit dem MĂ€dchen, doch Strafe musste eben sein. Und so, wie sich das Prinzesschen seit ihrem Zusammentreffen aufgefĂŒhrt hatte, war diese Behandlung mehr als nötig.

Einmal, als er damals gerade seine Ausbildung in Kaer Morhen, der Heimstatt der Hexer, begonnen hatte, hatten er und sein MitschĂŒler Eskel eine große Waldhummel gefangen und sie anschließend mit einem aus dem Hemd gezogenen Fanden an einem Krug befestigt, der auf dem Tisch stand. Sie hatten zugesehen, was die gefesselte Hummel anstellte und sich halbtot gelacht, bis Vesemir, ihr Lehrmeister, sie bei dieser BeschĂ€ftigung erwischt und beide mit dem Riemen verprĂŒgelt hatte. FĂŒr die vertrödelte Zeit, das kaputte Hemd und das sinnlose QuĂ€len der Hummel.

Wieder und wieder legte sich der GĂŒrtel um Ciris Pobacken. So zeichnete Geralt dem zeternden MĂ€dchen einen Striemen nach dem anderen auf die nackte Haut. Mal oben, mal unten, mal genau mittig. 

“Bitte nicht mehr.” schniefte Ciri plötzlich. “Ich benehme mich auch.”

Geralt ließ den GĂŒrtel sinken und musterte prĂŒfend Ciris nackte Pobacken. Sie waren inzwischen gĂ€nzlich von tiefroten Striemen ĂŒberzogen, die der breite Riemen auf der Haut des MĂ€dchens hinterlassen hatte. Sie wĂŒrden Ciri eine Ermahnung sein, bis er sie in Verden am Hof ablieferte. FĂŒr den Rest der Reise wĂŒrden sie sich damit immerhin eine Wiederholung sparen können. Denn so sehr die verzogene Prinzessin sich diese Bestrafung auch verdient hatte, wollte Geralt nur sehr ungern ein zweites Mal darauf zurĂŒckgreifen. Doch Vorsicht war besser als Nachsicht


In schneller Folge drosch Geralt noch zehn mal mit dem GĂŒrtel auf Ciris nackten Po ein, was von dem MĂ€dchen mit spitzen Schreien quittiert wurde, dann legte er den GĂŒrtel wieder an und stellte Ciri vor sich auf die FĂŒĂŸe.

Sie schluchzte und schniefte leise, wĂ€hrend sie sich mit dem Ärmel die letzten TrĂ€nen aus den Augen wischte.

“Aua.” sagte Ciri schließlich matt. 

Mit nachdenklichem und gleichzeitig ĂŒberraschtem Gesicht rieb sie vorsichtig ĂŒber ihre geschundenen Pobacken und sofort hellte sich ihr Blick etwas auf. Dass ihre Hosen immer noch um ihre Knie hingen, bemerkte sie offenbar gar nicht.

Versöhnlich lÀchelnd beobachtete Geralt das MÀdchen, bis es sich beruhigt hatte.

“Wirst Du jetzt endlich brav sein, Rotznase?”

Ciri nickte heftig, wÀhrend sie sich weiter die nackten Pobacken rieb.

“Das will ich Dir auch geraten haben. Ansonsten können wir jederzeit anhalten und weitermachen. Verstanden?”

Erneut nickte Ciri wild; laut zog sie die Nase hoch.

Geralts Gesicht wurde etwas sanfter. “Dann zieh Dich wieder an. Wir mĂŒssen weiter, ehe es dunkel wird.”

Überrascht sah Ciri an sich herunter. Mit hochrotem Kopf zog sie ihre Hosen hoch und zuckelte alles zurecht. BeschĂ€mt senkte sie den Blick.

Geralt lachte. “Das muss Dir doch nicht peinlich sein. Oder hat Dir etwa noch nie jemand den blanken Hintern versohlt, Prinzessin?”

“Doch.” murmelte das MĂ€dchen betreten.

„Na, siehst Du? Das ist uns doch allen schon mal passiert. Nicht wahr, Braenn?” 

Die grĂŒne Frau, immer noch an einen Baum gelehnt, gab keine Antwort, verzog jedoch wissend das Gesicht.

Geralt packte Ciri mit einer Hand und setzte sie wieder auf seinen Schultern ab. Sie quiekte leise, als sie aufsaß.

„So, und jetzt benimm Dich, Prinzessin.“

Ab hier stammt der Text wieder 1:1 aus dem Buch.

Der Wald lichtete sich. Sie gingen durch Jungholz, das auf Sandboden wuchs, durch Heidefelder, ĂŒber nebelbedeckte Wiesen, auf denen Hirschrudel Ă€sten. Es wurde kĂŒhler.

„Edler Herr…“ meldet sich Ciri nach langem, langem Schweigen.

„Ich heiße Geralt. Was ist?“

„Ich habe schrecklichen Hunger.“

„Wir werden gleich anhalten. Bald wird es dunkel.“

„Ich halt’s nicht aus.“ schluchzte sie. „Ich hab nichts gegessen seit…“

„Sei still.“ Geralt holte ein StĂŒck Speck, einen kleinen KĂ€selaib und zwei Äpfel hervor. „Da hast Du.“

„Was ist das Gelbe?“

„Speck.“

„Das esse ich nicht.“

„Umso besser.“ Geralt nahm ihr den Speck wieder ab. „Dann iss einen Apfel.“

„Warum einen?“

„Zappel nicht. Iss eben beide.“

„Geralt?“

„Hm?“

„Danke.“

„Schon gut, das war bitter nötig.“

„Ich meine…nicht deswegen. Aber…Du hast mich vor dem HundertfĂŒĂŸer gerettet… Brrr… Ich wĂ€r vor Angst beinahe gestorben.“

„Du wĂ€rst beinahe gestorben.“ bestĂ€tigte Geralt ernst. „Aber danken musst Du Braenn.“

„Was ist sie?“

„Eine Dryade.“

„Ein Scheuweib?“

„Ja.“

„Dann hat sie uns… Sie rauben Kinder! Sie hat uns geraubt? Eh, Du bist ja kein Kind mehr. Und warum redet sie so seltsam?“

„Sie redet, wie sie redet, das ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass sie schießt. Vergiss nicht, Dich bei ihr zu bedanken, wenn wir Halt machen.“

„Ich vergesse es nicht.“ schniefte sie.

„Zappel nicht, Prinzessin, kĂŒnftige FĂŒrstin von Verden.“

„Ich werde keine FĂŒrstin.“ murrte sie.

„Gut, Du wirst keine FĂŒrstin. Du wirst ein Hamster und wohnst in einer Erdhöhle.“

„Das ist nicht wahr. Du weißt gar nichts!“

„Schrei mir nicht ins Ohr. Und vergiss den Riemen nicht.“

„Ich werde keine FĂŒrstin. Ich werde…“

„Na? Was?“

„Das ist ein Geheimnis.“

„Ach so, das ist ein Geheimnis. Sehr gut.“ Er hob den Kopf. „Was ist, Braenn?“

Die Dryade war stehen geblieben. Sie zuckte mit den Schultern und blickte zum Himmel.

„Ich bin mĂŒde.“ sagte sie sacht. „Und Du sicherlich auch, wo Du sie doch getragen hast, Gwynbleidd. Hier machen wir halt. Es wird gleich dunkel.“


13 Gedanken zu “Prinzessinnen haben saubere Nasen

  1. Diese Geschichte war ohne The-Witcher-Kenntnisse zugegebenermaßen etwas schwieriger zu verfolgen – aber das Spanking hat mir gefallen. Und ich gebe Dir recht: Wenn so eine explizite Drohung mit dem GĂŒrtel im Buch steht, es ist fast schon dreist (oder etwa Ă€ngstlich?) vom Autor, der Drohung keine Taten folgen zu lassen. Gut, dass Du das nachholst. 😉

    GefÀllt 1 Person

    1. Ich habe ja meine ganz eigene Theorie dazu:

      In den BĂŒchern wird es oft angedeutet oder sogar erwĂ€hnt, dass jemand den Hintern versohlt bekommt, wenn auch nicht so ausfĂŒhrlich wie in typischen Spanking-Geschichten.
      Diese Andeutungen dĂŒrften daher kommen, dass der Autor was Ă€lter ist und im streng katholischen Polen aufgewachsen ist, diese Art der Konsequenzen fĂŒr ihn also normal gewesen sein dĂŒrften, auch in seinem Umfeld.
      Dazu kommt, dass die Reihe in einer Zeit spielt, in der es schlichtweg normal war. PĂ€dagogik, Psychologie, usw. gab es noch nicht.
      Er hat daher vermutlich viele Andeutungen geschrieben, die dann der Redidierung zum Opfer gefallen sind. đŸ€·đŸ»â€â™€ïž

      GefÀllt 1 Person

    2. Ich habe mich sehr gefreut als ich gesehen habe dass es eine neue Geschichte mit der frechen Ciri gibt! 😉 Das Spanking ist schön beschrieben und gelungen in die ErzĂ€hlung mit eingearbeitet. Die Audioversion war auch wirklich angenehm anzuhören!

      Like

      1. Schön, dass sie Dir gefallen hat. Es wird etwas dauern, aber eine weitere Geschichte wird es noch geben, dann mit der erwachsenen Ciri. Quasi full circle von hier ĂŒber die Zeit in Elander bis zum Ende.

        Die Audioversion zur ersten Geschichte kommt demnÀchst ebenfalls.

        GefÀllt 1 Person

  2. Ohne deine Markierung hĂ€tte ich den AutorInnenwechsel nicht gemerkt 😉 Ich mag Ciri, die erscheint so witzig, frech und selbstbewusst. Ich habe die BĂŒcher leider nie gelesen, aber wird sie nicht spĂ€ter Geralt zumindest ebenbĂŒrtig? Beim ersten Lesen habe ich gedacht, kerr, such dir halt eine in deiner Kragenweite. Aber wenn Ciri die Möglichkeit hĂ€tte, sich zu rĂ€chen und Geralt das im Idealfall schon ahnen wĂŒrde, lĂ€se sich die Geschichte auf einmal viel spannender. Wie ein Duell zwischen zwei ebenbĂŒrtigen Gegnern ĂŒber die Zeiten hinweg 🙂

    Like

    1. Okay, ich habe es echt Spoiler-frei hinbekommen:

      Ciri ist eigentlich ein sehr tragischer Charakter, aber auch ein sehr starker, weil sie sich eben nicht unterkriegen lĂ€sst. Ihr Teil der BĂŒcher ist letztlich eine sehr epische Coming of Age Story, angereichert mit Magie, Fabelwesen und Prophezeiungen.

      Sie ist von ihrer Flucht aus dem attackierten Heimatland, einigen sexuellen Übergriffen, dem Tod ihrer Eltern und der Großmutter, ihrem eigenen notgedrungen Töten usw. tief traumatisiert und sie bindet sich sehr an Geralt und spĂ€ter auch Yennefer, weil sie eben nicht wieder allein sein will wie damals als ihre Heimat angegriffen wurde, aber wird immer wieder von den beiden getrennt und trĂ€umt stĂ€ndig davon, dass die beiden sterben oder sie zurĂŒcklassen usw. Sie hat anfangs auch ein totales Konkurrenzdenken gegenĂŒber Yennefer, weil sie weiß, dass Geralt in Yennefer verliebt ist und Ciri ihn eigentlich fĂŒr sich haben will. Erst spĂ€ter findet sie in Yennefer eine Mentorin. Und wann immer Ciri auf ihrer Reise von Geralt getrennt ist, wird explizit beschrieben, dass sie z. B. weint, obwohl sie eigentlich gerade etwas Schönes erlebt oder wie leer und kalt ihr Blick ist.

      Trotz allem ist sie vom Anfang bis zum Ende aber nicht schĂŒchtern und ohnmĂ€chtig, sondern selbstbewusst und dadurch auch immer sehr trotzig, frech und schnippisch. Und sie weiß sehr genau, was sie will. Da habe ich mir beim Lesen echt mehr als einmal gewĂŒnscht, dass es endlich mal ordentlich was setzt, zumal es ihr regelmĂ€ĂŸig von allen Seiten angedroht wird und auch explizit erwĂ€hnt wird, dass ihr das frĂŒher schon passiert ist und ein paar Charaktere sogar wirklich „on screen“ den Hintern versohlt kriegen. Zum Beispiel ein MĂ€dchen von ihrem Vater, weil sie sich wie Ciri anzieht, als Ciri gerade mit einer Bande umher streift. Nur Ciri selbst erwischt es nie


      Am Ende ist sie dann eine super SchwertkĂ€mpferin, kann ihre krasse Magie beherrschen und wird aufgrund des Elfenblutes auch noch sehr hĂŒbsch. Das alles hĂ€lt Geralt aber nicht davon ab, auch der 22-jĂ€hrigen Ciri noch mit PrĂŒgeln zu drohen, als sie ihm in einem Kampf das Leben rettet, indem sie (unnötig riskant) einen Armbrust-Bolzen abwehrt. Aber das VerhĂ€ltnis der beiden, die durch ihr Schicksal letztlich nur einander haben (die determinierende „Vorsehung“ ist ein zentrales Konzept in dieser Welt), ist einfach so sĂŒĂŸ, dass es passt.

      Ciri, Yennefer, Maria Barring und viele andere Frauen aus den BĂŒchern sind echt tolle Vorbilder an selbstbewussten und selbststĂ€ndigen Frauen die sogar Hauptrollen in der Geschichte haben, was mir in meiner Kindheit und meinem streng katholischen Umfeld echt geholfen hat. Wenn ich raten mĂŒsste, wĂŒrde ich sagen, der Autor, der ja aus einem Ă€hnlichen Umfeld kommt wie ich, hat sich da mal schön den ganzen Frust von der Seele geschrieben und all jene Charaktere geschaffen, die in seinem Umfeld nicht gern gesehen waren. Es lohnt sich, mal reinzulesen, deshalb habe ich mir auch so viel MĂŒhe gegeben, auf Spoiler zu verzichten.

      Wenn meine Eltern gewusst hĂ€tten, wie brutal und sexuell die BĂŒcher stellenweise sind, hĂ€tte ich sie niiie lesen dĂŒrfen, aber zum GlĂŒck geht es darin auch zu sehr um Magie, als dass sie sich mit dem Inhalt beschĂ€ftigt hĂ€tten


      Like

      1. Also in meinem Weltbild passt es wunderbar, dass sich eine 22-jĂ€hrige freche Kriegerin ĂŒbers Knie legen lĂ€sst 😉 Und gibt auch eine schöne Dynamik zwischen zwei vertrauten Menschen. Danke fĂŒr den Einblick, jetzt verstehe ich vieles besser. Wenn du magst, fĂŒhl dich lieb gedrĂŒckt. Meine Herzensmenschen sind alle irgendwo zwischen BohĂšme bis postmaterieller Bildungselite verortet, da gibt es so etwas wie Naturrecht und Gehorsam nicht, ich kann mir das ĂŒberhaupt nicht vorstellen. Das soll natĂŒrlich kein Werturteil sein, aber es ist bestimmt nicht einfach wenn man nicht frei ist der Mensch zu sein der man ist. Komplett frei ist niemand, aber es klingt schon sehr eingeengt.

        Und gerade bei BĂŒchern und Ideen bringt eine kritische Auseinandersetzung viel mehr als die einfach zu verbieten. In der PubertĂ€t war ich ziemlich libertĂ€r, als Rebellion gegen mein liebevoll-altruistisches Umfeld, und wenn ich nicht trotzig Il Principe und Atlas Shrugged gelesen hĂ€tte, wĂ€re mir erst viel spĂ€ter aufgefallen was fĂŒr ein unglaublicher Unfug diese Weltanschauung ist. Und selbst bei Justine und Juliette waren meine Eltern zwar wirklich nicht begeistert, aber sie wĂŒrden sich nie in mein Privatleben einmischen. Genauso wie es keine Rolle spielt welches Geschlecht oder welche Herkunft meine Partnerperson hat. Ich denke du kannst stolz auf dich sein, wenn du eine klare Vorstellung davon hast, wie du dein Leben leben möchtest.

        Like

      2. Deine Theorie mit dem „Frust“ von Sapkowsky, kann ich natĂŒrlich nicht bestĂ€tigen, aber ich glaube es ist kein Geheimnis, wie rabiat er mit dem Establishmen, dem Konservativismus und den Traditionen seines Heimatlandes abrechnet. In „Zeit des Sturms“ gibt es einen fast zweiseitigem quasi nicht ahndlungsrelevanten Dialog, in dem er die AbsurditĂ€t der Argumente von Abtreiungsgegnern aufzeigt. In anderen BĂŒchern geht es um die Dummheit von Nationalismus und Rassismus und wie sie zusammenhĂ€ngen. Es geht um das GefĂŒhl, wenn das eigene Land im Schatten grĂ¶ĂŸerer Reiche mit „weiter fortgeschrittener“ Kultur liegt. (In den Königreichen Nilfgard, im Historischen Polen Russland und Preußen) und darum, wie Religion, die zu eng mit dem Staat verbunden ist in die Tyrannei fĂŒhrt. Die Magierinnen der Serie sind fĂŒr mich eine sehr klare Absage an die patriarchalen Strukturen die das Denken und Handeln vieler Menschen auch heute noch prĂ€gen und gleichzeitig ziemlich nuanciert, wenn Yennefer lamentiert, dass sie fĂŒr ihre Karriere eben auf Mutterschaft verzichtet hat und keine der Magierinnen wirklich von den Schöheitsidealen ihres Umfeldes ablassen kann. Egal, ich komme ins Schwafeln, weil ich Witcher sehr gerne mag. TLDR: Die Frauen im Witcher sind definitiv im Zusammenhang mit dem Umfeld des Autors zu sehen.

        Like

      3. Ich kann natĂŒrlich ebenso wenig in Sapkowskys Kopf schauen, vermute aber eine ganz Ă€hnliche Motivation. Gerade Geralt ist ja jemand, der gerne „Volksglauben“ ĂŒber Monster entkrĂ€ftet und so ein bisschen in Hagrid-Manier klarstellt, dass das einfach nur zutiefst missverstandene Kreaturen sind oder dass religiöser Schnickschnack nicht dagegen hilft. Ich denke da exemplarisch an seine „Abwehrformel“ gegen den Dschinn, die ich hier allerdings nicht wiederholen werde.
        Aber da Sapkowsky aus einem Ă€hnlichen Umfeld kommt wie ich, sprechen mich diese BĂŒcher einfach ganz besonders an und haben bis heute so einen wichtigen Platz in meinem Leben und die weiblichen Charaktere wie Yen und Milva sowieso. oder auch Mistle aus der Rattenbande. Das erste Mal, dass ich eine Geschichte mit zwei Frauen gelesen habe, die dabei nicht in Flammen aufgegangen sind…

        Like

  3. Und als Wicher-Fan muss ich natĂŒrlich einen eigenen Kommi hinterlassen.
    Ehrlich gesagt, auf genau diese Geschichte/Fanfiction warte ich schon seit Jahren. Alles daran bietet sich so komplett an, ich war sogar kurz davor, sie selber zu schreiben, aber hatte dann doch Angst, Sapkowskys sehr eigenen Stil nicht hinzubekommen. Das ist in meinen Augen hier echt so gut geglĂŒckt, wie es nur geht. Es hat mich sehr gefreut, die Geschichte zu lesen. Vielen Dank also.
    Achja und aus reiner Neugier an die Autorin: Hast du dich mal an die „Rad der Zeit“ – Reihe rangewagt? (Auch wieder so eine tolle Buchreihe mit bei den Fans eher unbeliebter Serie 😉 ) Die hat zwar keine sehr grafischen Spanking-Szenen, aber fĂŒr uns Spankos eine Menge spannenden Subtext (Ă€hnlich wie im Witcher).

    Like

    1. Ich glaube, auf diese Geschichte hat so ziemlich jeder Witcher Fan gewartet. Nicht nur die mit einer gewissen Vorliebe fĂŒr Spanking. Am Ende habe ich doch nur ausformuliert, was wir alle beim Lesen im Kopf hatten. Ich habe auch schon mit Nicht-Spankos aus meinem Freundeskreis darĂŒber gesprochen, die die BĂŒcher gelesen haben und selbst da waren viele dabei, die ebenfalls enttĂ€uscht waren, dass Geralt es nicht durchgezogen hat, einfach weil Ciri dort und auch spĂ€ter noch oft genug einfach so frech ist. So ein bisschen wie in „To kill a Mockingbird“ wo Scout am ersten Tag von der Lehrerin eins auf die Finger bekommt oder spĂ€ter wĂ€hrend der Zeit bei Jack und Alexandra was hinten drauf kriegt. Solange es nicht zu ĂŒbel ist und sich gut in die Story einfĂŒgt, kommt es mitunter auch ganz gut bei Nicht-Spankos an. Die Audio-Version ist natĂŒrlich ein nettes Extra.

      Rad der Zeit habe ich noch angefangen. Da hĂ€lt mich noch ein wenig der Umstand ab, dass es 15 BĂŒcher sind, die der Haupt-Autor auch nicht alle selbst fertig gestellt hat. Und ich dachte, die Scheibenwelt-Reihe wĂ€re lang…

      Wobei man fairerweise sagen muss, dass man bei manchen Witcher-Stellen wie dieser hier wohl kaum noch von Sub-Text reden kann. 😄

      Like

      1. Wenigstens ist Rad der Zeit ĂŒberhaupt fertig. Als Fantasy-Leser ist man da ja Kummer gewöhnt 😉 Und Brandon sanderson, der die letzten Teile geschrieben hat ist ein kompetenter Autor. So weit bin ich aber auch noch nicht. Ich weiß, nicht, wie weit du sie gelesen hast, aber gerade Band 3 hat mit dem Handlungsstrang in der Weißen Burg schon einen starken MĂ€dcheninternat-Victorian-Boarding-School-Vibe. Und da wird auch mit den Ruten nicht gegeizt. (Ich habe das zufĂ€llig paralell zu „Hof Sonnenschein“ hier auf den Blog gelesen, war amĂŒsant)
        FĂŒr mich war es definitiv fantasiebeflĂŒgelnd…. Aber Spanking in Fantasy-Settings ist auch einfach etwas, das ich sehr mag.

        Like

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s